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Anschrift
Verwaltungsgemeinschaft Kindelbrück
Puschkinplatz 1
99638 Kindelbrück

Gemeinde Griefstedt

Login für Gemeinderatsmitglieder

Größe: 506 ha
Realsteuer Hebesätze in % (Stand 01.01.2017)
Grundsteuer A 271
Grundsteuer B 389
Gewerbesteuer 395
Einwohner (Stand 17.09.2018): 258
Bürgermeister: Norbert Mücke                                                                                                             Sprechstunde des Bürgermeisters: Dienstags 16:00 bis 18:00 Uhr, Bahnhofstraße 2 in Griefstedt





Griefstedt wurde 786 im Güterverzeichnis der Abtei Hersfeld erstmals urkundlich erwähnt. Die Gemeinde Griefstedt, zwischen Riethgen und Büchel gelegen, unterstand dem Grafen von "Drei Gleichen" zwischen Gotha und Arnstadt. Das Kloster Hersfeld bat den Grafen

, in Griefstedt eine Kapelle bauen zu dürfen und den Priester, der diese Kapelle betreuen sollte, ein Stück Land zu leihen, mit dem er seinen Unterhalt bestreiten konnte.
Der Graf von "Drei Gleichen" war Besitzer sämtlicher Ländereien und somit Schutzherr des Dorfes. 1881 wurde die Eisenbahnstrecke Sangerhausen-Sömmerda ausgebaut und zur gleichen Zeit der Bahnhof in Griefstedt errichtet. Schön anzusehen sind bei einer Ortsdurchfahrt vor allen Dingen der "Schenksplatz" und die Kirche mit dem Kriegerdenkmal. Griefstedt feiert jedes Jahr nach der Spielsaison ein Sportfest.


Historische Zeittafel Griefstedts

  • 2000 v. Ch. wanderten Völkerschaften von Norden her und setzten sich hier fest. Die Siedlung am Wasserberg ist die älteste Siedlung im mittleren Unstrutthal
  • 786 erste urkundliche Erwähnung im Güterverzeichnis der Abtei Hersfeld. Der Leubinger Hügel zeigte wie man die Verstorbenen ehrte. In einer Tiefe von 80 Zentimetern bis zu 2 Metern fand man unzerstörte Skelette. Sie wurden so gelegt, dass sie in die aufgehende Sonne schauen. Noch im 7. Jahrhundert wurde der Hügel von den Slawen als Grabstätte genutzt.
  • der Ort gehörte dem Grafen von Drei Gleichen zwischen Gotha und Arnstadt
  • 1233 schenkte Landgraf Konrad von Thüringen Dorf und Ländereien dem Deutschen Ritterorden in Marbug. Die Kommende des Ritterordens hatte einen eigenen Komtur
  • 1293 übereignete Friedrich von Rabenswalde der Kommende Griefstedt eine Hufe zu Buchelde, welche zuvor Ekkehard und Heinrich von Kannawurf zu Lehn hatten
  • Mitte des 13. Jahrhunderts wurde eine Mühle über dem Wasserloch errichtet
  • 1407 kommt Griefstedt zum Amt Sachsenburg
  • 1590 Großfeuer - 45 Wohnhäuser und 25 Scheunen verbrannten
  • 1595 kommt es bei einem Hochwasser infolge eines Dammbruches der Unstrut zu großen Überschwemmungen
  • 1684 brach in Griefstedt wieder ein großer Brand aus bei dem 20 Häuser verbrannten
  • 1701-16 bauten die Ritter ihr im 30-jährigen Krieg zerstörtes Ordenshaus wieder auf
  • 1826 bis auf 16 Häuser wurden alle Häuser von einer Feuerbrunst heimgesucht
  • 1881 erfolgte der Brückenbau über die Lossa
  • mit der Fertigstellung der Eisenbahnstrecke Sangerhausen-Sömmerda 1881 erhielt Griefstedt Bahnanschluss und einen Bahnhof
  • 1910 Legung der Elektrizität für Griefstedt
  • 1918 verloren 14 Einwohner Griefstedt´s ihr Leben im 1. Weltkrieg
  • 1939 brannte die Kirche bis auf die Grundmauern nieder
  • 1939-1945 verloren 30 Einwohner Griefstedt´s ihr Leben im 2. Weltkrieg
  • 1950-55 wurd die Kirche wieder erbaut. Ein Kuzifix vor der alten Kirche aus dem 16. Jahrhundert ist noch erhalten gelieben
  • 1962-63 Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses
  • 1969-70 Bau der neuen Schleuße
  • 1970 Bau der zentralen Wasserversorgung in 3 Bauabschnitten
  • 1977-78 Bau der Kinderkrippe
  • 1987 wurde die alte Mühle abgerissen